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Mas'Turak
Sie sind die mächtigsten Krieger Sidan’veas und womöglich sogar die stärksten Krieger, die jemals auf Shaylin’saya gelebt haben – die Mas’Turak, ein Volk, daß in Stämmen umherzieht und im Einklang mit der Natur sein Leben verbringt.
Die Körperkraft der Mas’Turak Männer ist legendär, während man den Frauen eher die spirituellen Fähigkeiten zuschreibt und sie im Lager zurücklässt, während die Männer auf die Jagd gehen, um die Familien zu versorgen.
Ähnlich wie bei den Al’yiena, besitzen auch die Mas’Turak ein Totemtier, daß für den Stamm besonders wichtig ist, wobei man hierbei jedem Krieger ein eigenes Tier zugesteht, daß ihm seine Kraft verleiht. Frauen besitzen normalerweise kein eigenes Totemtier, da man davon ausgeht, daß sie zuerst von dem Tier ihres Vaters, dann von dem Tier des Ehemannes geschützt werden, was für alle Kinder der Mas’Turak gilt.
Erst im Alter von 14 Jahren, unterzieht sich ein Mas’Turak Junge dem Ritual, daß ihn zum Mann macht und während dessen er sein eigenes Totemtier findet, daß ihm im Laufe des Rituals erscheint. Diese Rituale sind eindeutig magischer Natur, wobei der Stammesschamane eine sehr große Rolle spielt, ebenso wie einige bewusstseinserweiternde Kräuter, die der Junge in Form des Rauches aus einer Pfeife im Zelt des Schamanen inhaliert.
Dieses Tier begleitet ihn fortan in Geisterform und gibt ihm seine Stärke, wobei es sich zumeist um ein Tier handelt, daß zu dem Jungen passt und seine Fähigkeiten unterstreicht. Natürlich kann es dabei auch zu unangenehmen Kombinationen kommen und Ratten sind Tiere, die ganz und gar nicht gerne gesehen werden, während ein Vater sehr stolz auf einen Sohn sein wird, dessen Totemtier ein Wolf oder ein Bär ist.
Die Mas’Turak sind ein Volk, das selten seßhaft wird und im Laufe der Jahreszeiten quer über den ganzen Kontinent zieht, damit Weidegründe und Jagdgründe sich wieder erholen können. Die Natur und ihr Kreislauf sind ihnen wichtig und bestimmen zu einem großen Teil das Leben dieser Männer und Frauen, ebenso wie die Kriegskunst und die Schmiedekunst, für die sie eine besondere Begabung besitzen.
Für gewöhnlich leben die Mas’Turak in Zeltlagern, die schnell auf- und abgebaut werden können und die normalerweise mit Bemalungen versehen sind, die böse Geister davon abhalten sollen, das Zelt zu betreten. Dies deutet schon darauf hin, daß es sich hierbei um ein abergläubisches Volk handelt und dieser Eindruck trifft auch in der Tat zu – Talismane sind hier keine Seltenheit, ebenso wie allerlei Gesten, die das Böse abwehren sollen.
Mas’Turakfrauen sind oftmals mit der Gabe der Hellsichtigkeit gesegnet, was ihnen unter Umständen Einblicke in das Schicksal der Familie verschaffen kann, ebenso, wie es ihnen dadurch erlaubt ist, das Schicksal des Ehemannes auf seinen Reisen zu verfolgen. Diese Gabe kann durch Kräuter manchmal in Gang versetzt werden, kommt aber normalerweise vollkommen überraschend. So kann z.B. die Bewegung des Wassers beim waschen der Wäsche am Fluß dafür sorgen, daß eine Frau eine solche Vision erlebt.
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