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Die Fel'meya
Sie sind eines der gefährlichsten Völker Shaylin’sayas und entsprechend gefürchtet sind sie auf allen drei Kontinenten dieser Welt. Die Fel’meya werden oftmals als barbarische Wilde bezeichnet, doch wer dies tut, lässt ihre einzigartige Kultur außer Acht und tut ihnen unrecht – ganz zu schweigen von der Gefahr, die er damit auf sich zieht, wenn er es einem Angehörigen dieses Volkes in das Gesicht zu wagen wagt.
Denn wer einmal dieses katzenhafte Volk und ihre überwältigenden Städte erblickt hat, wird ihnen niemals mehr unterstellen, nichts weiter als wilde Tiere zu sein. Goldschimmernd und majestätisch sind die Bauten der Fel’meya, geschmückt mit den Statuen wilder Raubkatzen, von denen man behauptet, daß sie des Nachts zum Leben erwachen und auf die Jagd gehen, wenn sich ungebetene Gäste einschleichen möchten.
Riesige Tempel findet man hier, die zu Ehren der Vorväter erbaut worden sind und in denen die Fel’meya nur allzu oft große Opfer darbringen. Die Verehrung ihrer Ahnen ist ihnen letztendlich ebenso wichtig wie die Verehrung Ashas, geht dieses Volk doch davon aus, daß seine Vorväter neben Asha in ihrem Sonnenpalast herrschen und der Göttin dort zur Seite stehen, sofern sie auch zu Lebzeiten Macht und Einfluß besessen haben.
Macht, ein wichtiges Wort für dieses Volk – verbunden mit Reichtum, Ansehen und Einfluß – und eben jenem Platz an der Seite Ashas.
Doch nicht nur für die Verehrung ihrer Vorväter sind die Fel’meya bekannt, steht ihr Name doch auch für wilde und verwegene Kämpfer, deren Schnelligkeit und Muskelkraft legendär geworden sind.
Die Fel’meya leben in den unterschiedlichsten Regionen Valan’veas, je nachdem, welches Klima sie bevorzugen. Man kann ihnen also in der Wüste begegnen, in den Steppen – aber größtenteils bevorzugen die die großen Regenwälder, der Inseln, die von dem Hauptkontinent abgeschnitten sind. Die Auswahl ihrer Heimat richtet sich nach dem Klima, das jene Wesen bevorzugen, aus denen sie hervorgegangen sind, aus den wilden Raubkatzen Shaylin’sayas, deren Kraft und Ausdauer Asha so sehr bewundert hat, daß sie einen Pakt mit ihrer Königin schloß. Die Fel’meya sollten Humanoide sein, nach dem Vorbild der Göttin geformt und mit ihrer Intelligenz gesegnet, jedoch mit den Eigenschaften einer großen, gefährlichen Raubkatze verbunden, die weitaus mehr als nur ein Totemtier ist, über das sich ein Stamm definiert.
Das Wesen eines Fel’meya ist zutiefst mit der Raubkatze verbunden, aus der er hervorgegangen ist und diese Verbindung resultiert darin, daß er sich jederzeit in das Katzenwesen verwandeln kann, wann er es wünscht. Ein Fel’meya in dieser Form ist nicht von einer echten Raubkatze zu unterscheiden und besitzt sogleich alle Talente, die dieser in ihrer Form zur Verfügung stehen.
Selbstverständlich wird eine solche Eigenschaft von den anderen Wesen Shaylin’sayas mit Mißtrauen betrachtet und die Fel’meya nähren diese Aura der Gefahr noch mit ihrem Verhalten, das im allgemeinen als Unberechenbar gilt.
Tatsächlich sind sie im Kampf gefährliche Gegner, die es genießen, mit ihren Opfern zu spielen und sie zu quälen, sich ihrer eigenen Überlegenheit stets bewusst. Aber so grausam sie dann auch sein mögen, so liebevoll sind sie zu ihren Familien, in denen Kinder stets als ein eigenes, kleines Wunder angesehen werden, das es zu behüten gilt. Allerdings bezieht sich dies nur auf gesunde, kräftige Kinder. Die wenigsten Fel’meya dulden Schwächlinge in ihrer Familie und ein Kind, das nicht gesund zur Welt kommt, wird nicht selten schlechter behandelt als seine Geschwister oder zumindest von den anderen Stammesangehörigen verachtet.
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